Zitate von gestern und heuteBedeutsame Kommentare und PerspektivenZur Beachtung: Die Zitate auf dieser Seite stammen aus den verschiedensten Quellen - Printmedien wie auch dem Internet - und wurden nicht in jedem Fall auf Genauigkeit gegenüber den Originalquellen überprüft. Scriptorium übernimmt keine Verantwortung für mögliche Fehler in Zitaten, die aus anderen Veröffentlichungen übernommen wurden. Zuerst unser "Zitat der Woche" - danach alphabetisch nach Sprecher geordnet:
Abbey, Edward: "Freiheit beginnt zwischen den Ohren." Adams, Henry Brooks (1838-1918), amerikanischer Historiker: "Ich würde lieber verhungern und vermodern und das Vorrecht behalten, die Wahrheit zu sagen wie ich sie sehe, als alle Posten zu besetzen, die das Kapital von der Präsidentschaft herab zu vergeben hat." Adams, John (1735-1826), 2. amerikanischer Präsident: "Der Rachen der Macht ist immer offen, um zu verschlingen, und ihre Arme sind, wenn möglich, immer ausgestreckt, um die Freiheit des Denkens, der Rede und des Schreibens zu zerstören." Adams, John Quincy (1767-1848), 6. amerikanischer Präsident: "Bestehe immer auf dem Prinzip - auch wenn du alleine stehst." Adams, Samuel (1722-1803), US-amerikanischer Staatsmann, Vater der Amerikanischen Revolution: "Wenn Euch Wohlhabenheit lieber ist als Freiheit, die Ruhe der Knechtschaft lieber als der belebende Wettbewerb der Freiheit, dann geht in Frieden nach Hause. Wir bitten Euch nicht um Rat oder um Eure Waffen. Duckt Euch und leckt die Hände, die Euch füttern. Mögen Eure Ketten leicht auf Euch liegen und möge die Nachwelt vergessen, daß Ihr unsere Landsmänner wart." Rede im State House, Philadelphia, 1. August 1776. Aikin, John (1747-1822), englischer Arzt und Schriftsteller: "Um ein gutes Buch zu wählen, braucht man nur in die Liste der Inquisition zu schauen." Allen, Joseph (1749-1827), amerikanischer Politiker, Neffe des US-Präsidenten Samuel Adams: "Das Verbrennen der Bücher eines Schriftstellers, Einkerkerung wegen seiner Meinung, das war schon immer der Tribut, den ein unwissendes Zeitalter dem Genie seiner Zeit zollte." Aufgeschnappt: "Den Kopf in den Sand zu stecken, ist der sicherste Weg, den Kopf zu verlieren." Aufgeschnappt: "Es ist kein Wunder, daß die Deutschen heute nicht mehr das sind, was sie einst waren. Wenn man die Elite eines Volkes immer und immer wieder [durch Kriege] absahnt, kann ja nur noch Magermilch übrigbleiben." Aufgeschnappt: "'Freedom fries' statt 'French fries' jetzt auf den Speisekarten? Als Amerika in den ersten Weltkrieg eintrat, machte man aus 'Sauerkraut' 'liberty cabbage' - ist hier keine Parallele zu erkennen, Leute?! Wie friedlich kann Bush's 'friedliche Nation' wirklich sein, wenn wir nun gegen eine andere Nation deswegen diskriminieren, weil sie uns in einem ungerechten Krieg nicht helfen will, und wenn das Bestellen von 'French fries' eine revolutionäre Tat wird?" Aufgeschnappt: "Früher saßen Patrioten in der Regierung und Verbrecher im Gefängnis. Wie sich doch die Zeiten geändert haben." Bach, Richard David (1936- ), amerikanischer Schriftsteller: "Nicht bekannt zu sein, hindert die Wahrheit nicht daran, wahr zu sein." Backhaus, Wilhelm: "Der Premierminister [Winston Churchill] war gefragt worden, ob nicht doch bei Bombardierungen in Deutschland die militärischen Ziele den zivilen vorgezogen werden sollten. In der Version der französischen Sprache des Gewährsmanns hatte Churchills Antwort gelautet: 'D'abord le plaisir, après le travail' (Zuerst das Vergnügen, dann die Arbeit), womit die Bomben auf die Wohnviertel gelenkt waren." Zit. in: Hamburger Abendblatt, 21. September 1963. (Scriptorium merkt an: Das internationale Kriegsrecht verbietet vorsätzliche gezielte Angriffe auf Zivilisten. Churchill machte sich somit bewußt zum Massenmörder und gab die Bomber seiner RAF derselben Anklage preis. Auf eine Bestrafung dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch einen internationalen Gerichtshof à la Nürnberg kann man jedoch noch heute warten, denn die Opfer waren ja nur Deutsche.) Bacon, Francis (Sir) (1561-1626), englischer Politiker, Schriftsteller, Wissenschaftler, Philosoph: "Von einer verbotenen Schrift wird angenommen, daß sie einen gewissen Funken von Wahrheit enthält, der dem in's Gesicht fliegt, der versucht, ihn auszutreten." The Advancement of Learning, 1605. Bacque, James, kanadischer Historiker und Schriftsteller: "Aus der Geschichte kann nur lernen, wer sie kennt." (Über sein Buch Verschwiegene Schuld.) Baker, James Addison (1930- ), US-Außenminister: "Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken. Hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war." (Zit. in: Der Spiegel, 13/1992. NB: Quellenangabe unverifiziert.) Balzac, Honore de (1799-1850), der Begründer des soziologischen Realismus in der Literatur: "Es gibt zwei Arten von Weltgeschichte: Die eine ist die offizielle, verlogene, für den Schulunterricht bestimmte - die andere ist die geheime Geschichte, welche die wahren Ursachen der Ereignisse birgt." Zit. in: Ulrich Stern, Die wahren Schuldigen am Zweiten Weltkrieg, S. 9. Beck, Gad, ehemaliger Leiter der Jüdischen Volkshochschule Berlin, zum NPD-Marsch durch das Brandenburger Tor: "Ich als Israeli wüßte Mittel, solche Nazi-Demonstrationen zu verhindern. Wenn ich noch jünger wäre, würde ich eine Pistole nehmen - ich habe noch einen Waffenschein - und auf solche Demonstranten schießen. Eine schöne Dekoration: deutsches Blut, von einem Juden vor dem Brandenburger Tor vergossen. Das wäre apart." taz, 2.2.2000, zit. in: Nation & Europa, Mai 2000, S. 54. Bibel: "Der Fremdling in deinem Gebiet wird dir gegenüber allmählich hochkommen, du aber gehst immermehr abwärts... Er wird das Haupt sein, du aber der Schwanz." Deuteronomium 24, 43/44. (Scriptorium merkt an: Trifft prophetisch auf die heutige Überfremdung in Deutschland zu!) Bismarck, Otto von (1815-1898), deutscher Reichskanzler, zur Xenophilie: "Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung sich leider auf Deutschland beschränkt." Zit. in: Dr. Max Wahl, Notizen, (22) 24. 03. 2000. Blackett, Patrick Maynard Stuart, Baron (1897-1974), britischer Physiker und Nobelpreisträger: "Die Deutschen waren streng genommen im Recht, den Angriff auf London eine Vergeltungsmaßnahme zu nennen." Zit. in: National Zeitung, Nr. 44, 23. Oktober 1992, S. 9, 10, 11. Böhme, Herbert (1907-1971), deutscher Lyriker, Schriftsteller und Publizist: "Ein Volk ist immer so viel wert wie es sich in seinen Toten ehrt." Böll, Heinrich (1917-1985), deutscher Schriftsteller: "Der Krieg wird niemals zu Ende sein, solange noch eine Wunde blutet, die er geschlagen hat." Borah, William E. (1865-1940), U. S. Senator: "Keine albernere Schimäre hat je das menschliche Hirn heimgesucht, als daß man Meinungen per Gesetz kontrollieren oder den Glauben durch Statuten dirigieren kann, und keine verderblichere Ansicht quälte je das Herz als der barbarische Wunsch, das zu tun. Das Feld der Forschung sollte frei bleiben und das Recht auf Debatte muß als ein heiliges Recht angesehen werden." Brentano, Heinrich von (1904-1964), deutscher Staatsmann: "Wir Deutsche sollten die Wahrheit auch dann ertragen lernen, wenn sie für uns günstig ist."
Bröger, Karl (1886-1944), deutscher Dichter: Bruno, Giordano (1548-1600), italienischer Wissenschaftler und Philosoph: "Es ist Beweis für einen gemeinen und niedrigen Geist, wenn man wünscht, wie die Massen oder die Mehrheit zu denken, nur weil die Mehrheit die Mehrheit ist. Die Wahrheit ändert sich nicht, weil sie von einer Mehrheit der Menschen geglaubt oder nicht geglaubt wird." Buddha (Siddhartha Gautama) (c. 563 - c. 483 v. Chr.), indischer Prinz, Begründer des Buddhismus: "Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen. Diese Zeit ist jetzt." Bujold, Lois McMaster (1949 - ), amerikanische Schriftstellerin: "Die Toten können nicht nach Gerechtigkeit verlangen; es ist die Pflicht der Lebenden, das für sie zu tun." Diplomatic Immunity, 2002. Cäsar, Gajus Julius (100?-44 B.C.), römischer General und Staatsmann: "Hüte dich vor dem Anführer, der die Kriegstrommeln schlägt, um die Bürger in patriotische Glut zu versetzen, denn Patriotismus ist in der Tat ein doppelschneidiges Schwert. Er macht das Blut so kühn, wie er den Verstand einengt. Und wenn das Schlagen der Kriegstrommeln eine fiebrige Höhe erreicht hat und das Blut vor Haß kocht und der Verstand ausgeschaltet ist, braucht der Anführer die Rechte der Bürger nicht einmal außer Kraft zu setzen. Die Bürger, von Angst erfaßt und geblendet durch Patriotismus, werden alle ihre Rechte dem Führer unterordnen und das sogar frohen Mutes. Warum ich das weiß? Ich weiß es, denn dies ist, was ich getan habe. Und ich bin Cäsar." (Scriptorium merkt an: in 2000 Jahren hat sich also nichts geändert!) Card, Orson Scott (1951- ), amerikanischer Schriftsteller: "Wenn Schweine wählen könnten, würde der Mann mit dem Futterkübel jedesmal zum Schweinehüter gewählt werden, egal wie viele er nebenbei schlachtet." Carrel, Alexis (1873-1944), französischer Chirurg, Soziologe, Biologe, 1912 Nobelpreis für Medizin: "Wenn eine Tatsache auftritt, welche die orthodoxe Praxis bedroht, dann treten die Machtgruppen in Aktion. Sie stürzen sich auf die arme bedauernswerte 'Ketzerei' und unterdrücken sie, falls nur irgend möglich. Wenn sie nicht unterdrückt werden kann, dann wird sie erklärt. Wenn sie nicht erklärt werden kann, dann wird sie verneint. Wenn sie nicht verneint werden kann, dann wird sie begraben." Zit. nach: Johannes Jürgenson, Das Gegenteil ist wahr, Bd. 2. Carson, Edward (Sir) (1854-1935), Mitglied des engeren britischen Kriegsrats: "Wir müssen nicht nur dafür sorgen, alle deutschen Handelsfirmen und deutschen Unternehmungen in allen Ländern auszurotten, sondern auch dafür, daß wir diese Handelsbeziehungen selbst in die Hand bekommen." In Portsmouth am 28. 12. 1917. Zit. in: Dr. jur. W. Schocken, Wie soll Frieden werden? Äußerungen englischer, französischer und amerikanischer Staatsmänner zu deutschen Vergleichsvorschlägen, Berlin: Verlag Karl Curtius, 1918. Centraalblad coor Israeliten in Nederland: "Die Millionen von Juden, welche leben in Amerika, England, Frankreich, in Nord- und Südafrika, ohne Palästina zu vergessen, sind entschlossen, den Ausrottungskrieg nach Deutschland zu tragen bis zur totalen Vernichtung." 13. 9. 1939. Chaffee, Edmund Bigelow (1887-1936), amerikanischer presbyterianischer Prediger: "Die meisten von uns sind für die Redefreiheit, wenn es um Themen geht, zu denen wir keine leidenschaftlichen Gefühle haben." Chamberlain, Houston Stewart (1855-1927), englisch-deutscher Schriftsteller und Kulturphilosoph: "Wer es beobachtet,... wie wir ohne Waffe, ohne Abwehr, ohne Bewußtsein irgendeiner Gefahr unseren Weg gehen, immer von Neuem bethört, immer bereit, das Fremde hochzuschätzen und das Eigene gering zu achten, die gelehrtesten aller Menschen und doch so wenig wissend über die uns zunächst umgebende Welt wie sonst keiner, die größten Entdecker und doch mit chronischer Blindheit geschlagen: wer möchte da nicht moralisieren und etwa mit Ulrich von Hutten ausrufen: 'Oh, freiwillig unglückliches Deutschland, das du mit sehenden Augen nicht siehst, und mit offenem Verstande nicht verstehst!'" Die Grundlagen des Neunzehnten Jahrhunderts, Bd. 1, S. 529. 1899. Chesterton, Gilbert Keith (1874-1936), britischer Schriftsteller: "Es ist nur verständlich, daß die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biß einen gewissen Widerstand entgegen."
Christophersen, Thies (1918-1997), deutscher Dichter und Publizist: Churchill, Winston (1874-1965), britischer Premierminister: "Abrüstung mit Frieden zu vermengen ist ein schwerer Fehler." Churchill, Winston: "Am 28. Juli 1914 schrieb er an seine Frau, alles steuere jetzt einem Zusammenstoß und einer Katastrophe zu: 'Ich bin interessiert, aufgewühlt und glücklich'. Und 1915 äußerte er zu Margot Asquith, er möchte um keinen Preis der Welt außerhalb dieses 'köstlichen Krieges' (delicious war) leben." Erich Schwinge, Bilanz der Kriegsgeneration, S. 43. Churchill, Winston: "Deutschland wird zu stark, wir müssen es zerschlagen." Zu US-General Robert E. Wood, November 1936. Zit. in: Peter H. Nicoll, Englands Krieg gegen Deutschland, S. 83. Churchill, Winston: "Ich möchte keine Vorschläge hören, wie wir die Kriegswirtschaft sowie die Maschinerie ausser Gefecht setzen können, ich möchte Vorschläge haben, wie wir die deutschen Flüchtlinge bei ihrem Entkommen aus Breslau braten können." Zit. in: Juan Maler, Die Unvollendete, S. 27. Churchill, Winston: "Die Menschen stolpern manchmal über die Wahrheit, aber die meisten raffen sich auf und eilen weg, als ob nichts geschehen wäre." Churchill, Winston: "Sie müssen sich darüber im klaren sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt." Emrys Hughes, Winston Churchill - His Career in War and Peace, S. 145; zit. nach: Adrian Preissinger, Von Sachsenhausen bis Buchenwald, S. 23. Churchill, Winston: "Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte." Churchill zu Lord Robert Boothby, zit. in: Sidney Rogerson, Propaganda in the Next War (Vorwort zur 2. Auflage 2001), ursprünglich 1938 erschienen. Claudel, Paul (1868-1955), französischer Schriftsteller: "Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute, die von ihr überzeugt sind." Cleveland, Stephen Grover (1837-1908), 22. und 24. amerikanischer Präsident: "Die Vereinigten Staaten sind kein Land, für das Frieden eine Notwendigkeit ist." D'Angelo, Anthony J.: "Die Leute, die Ihre Ideen am meisten bekämpfen, sind jene, die das Establishment vertreten, dem Ihre Ideen am unangenehmsten sein werden." Aus: The College Blue Book. Debre, Jean-Louis, ehemaliger französischer Innenminister und Urenkel eines Großrabbiners, zu den jüngsten Enthüllungen über französische Kolonialverbrechen in Nordafrika: "Frankreich hat sich nicht bei dem algerischen Volk zu entschuldigen. Ich halte es für falsch, immer wieder die Vergangenheit heraufzubeschwören." Süddeutsche Zeitung, 11. 5. 2001. Zit. in: Nation & Europa, Sept. 2001, S. 28. - (Scriptorium merkt an: Man stelle sich vor, ein deutscher Staatsmann würde es wagen, diesen Satz mit den für Deutschland zutreffenden Veränderungen von sich zu geben!) Delmer, Sefton (1904-1979), ehemaliger britischer Chefpropagandist: "Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen... Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (re-education) bedarf sorgfältiger Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit." (Delmer nach der Kapitulation 1945, im Gespräch mit dem deutschen Völkerrechtler Prof. Dr. Friedrich Grimm.) Diderot, Denis (1713-1784), französischer Philosoph und Schriftsteller: "Zweifel ist der erste Schritt zur Wahrheit." Pensees philosophiques, 1746. Douglas, William O. (1898-1980), Richter am U.S. Bundesgerichtshof: "Die großen belebenden Einflüsse im... Leben sind die Unorthodoxen gewesen: jene Leute, die eine bestehende Einrichtung oder Lebensauffassung herausfordern, oder Dinge sagen und tun, die die Menschen zum Nachdenken bringen." Interview, 1958. Douglass, Frederick (1818-1895), entlaufener Sklave, Abolitionist, Autor, Herausgeber des North Star und später des New National Era: "Freiheit ist bedeutungslos, wo das Recht, seine Gedanken und Ansichten zu äußern, aufgehört hat zu existieren. Das, von allen Rechten, ist der Schrecken der Tyrannen. Es ist das Recht, das sie zuerst abschaffen." Durell, Laurence: "Politik ist für manche Leute die Kunst, Brände zu löschen, die sie selbst gelegt haben." Zit. in: Nation & Europa, Okt. 2001, S. 27. Dworkin, Ronald (1931 - ), amerikanischer Rechtsphilosoph, Professor of Law an der New York University School of Law: "'Balanciert' ist ein Codewort für 'Verweigert': ein Recht zur freien Meinungsäußerung, das gegenüber einer so einer erschöpfenden Liste von anderen sogenannten Werten 'ausbalanciert' werden muß, bedeutet ein Recht, das nur ausgeübt werden kann, wenn jene, die an der Macht sind, die in Frage stehende Rede als harmlos für sie betrachten." Index on Censorship, März 1997. Ebner-Eschenbach, Marie von (1830-1916), deutsche Schriftstellerin: "Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit." Ebner-Eschenbach, Marie von: "Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns." Ebner-Eschenbach, Marie von: "Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen." Aphorismen. Ehrenburg, Ilja (1891-1967), sowjetischer Propagandaminister unter Stalin, jüdisch-russischer Schriftsteller: "Wir sagen nicht mehr Guten Morgen oder Gute Nacht: Wir sagen am Morgen: 'Töte den Deutschen' und am Abend: 'Töte den Deutschen'. Es geht hier nicht um Bücher, Liebe, Sterne, es gibt nur einen einzigen Gedanken: die Deutschen zu töten. Tötet sie alle. Sie zu begraben... Es gibt für uns nichts Schöneres als deutsche Leichen. Erschlagt den Deutschen! bittet die alte Mutter. Erschlagt den Deutschen, fleht das Kind. Deutsche sind keine Menschen. Deutsche sind einzellige lebende Kreaturen, seelenlose Mikroben, mit Maschinen, Waffen und Minenwerfern ausgerüstet. Wenn du einen Deutschen erschlagen hast, erschlage einen weiteren, es gibt für uns nichts Lustigeres als deutsche Leichen." Dieser Aufruf aus Ehrenburgs 1943 erschienenen Buch Der Krieg wurde an der Front als Flugblatt verteilt. (Scriptorium merkt an: Und diesem geifernden Mordhetzer zu Ehren benennen die Deutschen heute sogar Cafés und Straßen in ihrer Hauptstadt... warum nicht gleich ein Denkmal? Die Gehirnwäsche in Deutschland scheint neuerlich auf den Kochwaschgang umgeschaltet worden zu sein.) Einstein, Albert (1879-1955), deutsch-amerikanischer Physiker, 1921 Nobelpreis für Physik: "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein." Eisenhower, Dwight D. (1890-1969), 34. amerikanischer Präsident: "Ich glaube, daß die Menschen so sehr nach Frieden verlangen, daß eines Tages die Regierung ihnen am besten aus dem Weg gehen und sie ihn haben lassen sollte." Emerson, Ralph Waldo (1803-1882), amerikanischer Dichter: "Gott bietet jedem Gemüt die Wahl zwischen Wahrheit und Ruhe. Nehme was dir gefällt - beides kannst du nie haben." Emerson, Ralph Waldo: "Die größte Huldigung, die wir der Wahrheit bringen können, ist, sie zu benutzen."
Fallersleben, August Heinrich Hoffmann von (1798-1874), deutscher Germanist,
Sprachforscher und Dichter: Financial News, 30. Oktober 1915: "Die Welt würde gesunden, wenn am Ende des Krieges ein Deutscher ein so seltenes Ding geworden wäre wie eine Schlange in Irland oder ein wilder Tiger in England." Fischer, Joseph ("Joschka") (1948- ), deutscher Außenminister und Vizekanzler: "Deutsche Helden müßte die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen." 1982 in der Frankfurter Linkspostille Pflasterstrand. Zit. in: Nation & Europa, Mai 1999, S. 7. Fischer, Joseph ("Joschka") (betr.): "Joschka Fischer in Polen als 'Persönlichkeit des Jahres' geehrt." Schlagzeilen-Überschrift eines Artikels in der Deutschen Presse, 15. Mai 2002, S. 4. An dieser Stelle wiederholen wir das Zitat vom deutschen Außenminister Joschka Fischer, welches wir bereits vor langer Zeit als erstes 'Zitat der Woche' brachten: "Deutsche Helden müßte die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen." Und mit Verweis auf unser online-Buch Der Tod in Polen fragen wir: wen wundert's also, daß Fischer ausgerechnet in Polen als 'Persönlichkeit des Jahres' geehrt wird? Und was sagt dies über die offenbar weiterhin bestehende antideutsche Tendenz der polnischen Politik aus? Frankfurter, Felix (1882-1965), Richter, U. S. Supreme Court: "Redefreiheit ist der Urquell unserer Zivilisation... Die Geschichte der Zivilisation besteht in bedeutendem Umfang aus der Verdrängung des Irrtums, der einmal seine Herrschaft als offizielle Wahrheit hielt, durch Wahrheiten, die wiederum anderen Wahrheiten weichen mußten. Deshalb sollte das Recht des Menschen, die Wahrheit zu suchen, nicht gefesselt werden, ganz gleich welche Rechtgläubigkeiten er herausfordern mag." Concurring Opinion, Dennis et al. v. U.S. (1951) Franklin, Benjamin (1706-1790), amerikanischer Naturwissenschaftler und Politiker: "Eine Katze in Handschuhen fängt keine Mäuse." Franklin, Benjamin: "Wer immer die Freiheit einer Nation abschaffen möchte, muß damit beginnen, die Redefreiheit zu unterdrücken." Franklin, Benjamin: "Zorn ist eine der Sehnen der Seele; der, dem er fehlt, hat einen verkrüppelten Geist." Friedrich II. der Große (1712-1786), König von Preußen: "Das lebhafteste Vergnügen, das ein Mensch in der Welt haben kann, ist neue Wahrheiten zu entdecken; das nächste von diesem ist, alte Vorurteile loszuwerden." Fuller, John Frederick Charles ("J.F.C.") (1878-1966), britischer General und Historiker: "Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt: Anlaß war diesmal der Erfolg seines Versuches, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren: Neid, Gier und Angst." Zit. in: Joachim Nolywaika, Die Sieger im Schatten ihrer Schuld, S. 35. Füssel, Dietmar: "Der Preis der Freiheit ist der Verzicht auf Bequemlichkeit." Zitiert in: Manfred Roeder, Deutscher Jahrweiser 2000, S. 229. Galilei, Galileo (1564-1642), italienischer Mathematiker und Physiker: "Ich fühle mich nicht verpflichtet, zu glauben, daß der gleiche Gott, der uns mit Verstand, Vernunft und Intelligenz ausgestattet hat, wollte, daß wir sie nicht benutzen." Galsworthy, John (1867-1933), englischer Schriftsteller, Dramatiker und Nobelpreisträger: "Wenn Sie sich keine Gedanken über die Zukunft machen, werden Sie keine haben." Gandhi, Mohandas Karamchand "Mahatma" (1869-1948), indischer Volksführer: "Erst ignorieren sie dich, dann machen sie dich lächerlich, dann greifen sie dich an - und dann siegst du." Gandhi, Mohandas Karamchand "Mahatma": "Kein Volk kann auf Dauer unterjocht werden, wenn es nicht irgendwie an seiner Unterjochung mitwirkt." (Scriptorium merkt an: Mahnung an das deutsche Volk! Wie wär's, wenn Ihr endlich aufhören würdet, an Eurer eigenen Unterjochung mitzuwirken?) Gandhi, Mohandas Karamchand "Mahatma": "Lebe als ob du morgen sterben müßtest. Lerne als ob du ewig leben müßtest." Gandhi, Mohandas Karamchand "Mahatma": "Wenn ich verzweifle, dann denke ich daran, daß durch die gesamte Geschichte hindurch der Weg der Wahrheit und Liebe immer gewonnen hat. Da gab es Tyrannen und Mörder und eine Zeit lang schien es, als wären sie unbesiegbar, aber am Ende sind sie immer gestürzt - bedenke das: immer!" Gautier, Philippe, französischer Historiker: "Die Geschichte, wie sie heute geschrieben und vermittelt wird, ist zu oft nur ein grobes Gemisch aus Unwahrheiten, Überbleibseln der alliierten Propaganda im Zweiten Weltkrieg, Halbheiten, Märchen und Mythen, die zur Indoktrinierung des Heeres der Trottel geschickt zubereitet werden." Aus: Deutschenangst, Deutschenhaß: Entstehung, Hintergründe, Auswirkungen, S. 276. Gitt, Josiah William (1884-1973), amerikanischer Zeitungsredakteur und Verleger: "Die wertvollsten Aktivposten der Menschheit sind die Dissidenten gewesen. Wäre es nicht der Dissident, der sich weigert, mit dem Gang der Dinge wie sie sind, zufrieden zu sein und darauf besteht, neue Wege zur Verbesserung zu suchen, hätte die Welt in der Tat wenig Fortschritt gesehen." Gazette and Daily, 2. Februar 1957. Goethe, Johann Wolfgang von (1749-1832), deutscher Dichter: "Hab' nur den Mut, die Meinung frei zu sagen und ungestört! Es wird den Zweifel in die Seele tragen, dem der es hört. Und vor der Lust des Zweifels flieht der Wahn. Du glaubst nicht, was ein Wort oft wirken kann." Goethe, Johann Wolfgang von: "Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist." Zu Johann Peter Eckermann, 16. Dezember 1828. Goethe, Johann Wolfgang von: "Wer das Recht hat und Geduld, für den kommt auch die Zeit." Goldwater, Barry (1909-1998), langjähriger US-Senator: "Extremismus in der Verteidigung der Freiheit ist kein Laster, Mäßigkeit im Streben nach Gerechtigkeit keine Tugend." Gompers, Samuel (1850-1924), Präsident der amerikanischen Federation of Labour (Gewerkschaftsbund): "Der Krieg [d.h. der erste Weltkrieg; Scriptorium] ist der bewunderungswürdigste Kreuzzug, der jemals von Menschen unternommen worden ist... Die Vereinigten Staaten sind fest entschlossen, im Kriege bis zum Ende durchzuhalten, und keinen Frieden zu schließen, der die Karte Europas, wie sie heute besteht, zur Grundlage haben würde." Zit. nach Vorwärts vom 29. 4. 1918. Gwyn, Doug: "Die Wahrheit wird nicht durch Stimmenmehrheit bestimmt." Hamburger Abendblatt, betreffs der Ausländersituation in Deutschland: "Bezeichnend ist, was ein sechsjähriger türkischer Junge kürzlich seinem türkischen Kaufmann erzählte. 'In der Schule haben wir einen verprügelt', so der Kleine. 'Und warum habt ihr das gemacht?', erfragt der Mann. 'Na, weil der Christ war', entgegnet der Junge freundlich. 'Und was ist denn das, ein Christ?' fragt der Verkäufer. Der Junge überlegt und sagt: 'Das weiß ich nicht, aber der war auch Deutscher.'" Zit. in: Nation & Europa, 11. Januar 2001, S. 35. Hankey, Lord (1877-1963), britischer Rechtshistoriker: "Unter dem Mantel der Justiz war dieser [Nürnberger] Prozeß nur die alte, alte Geschichte - ein Recht für die Sieger und ein anderes für die Besiegten. Vae victis!" Aus seinem Buch Politics, Trials and Errors, 1950, S. 56. Hassencamp, Oliver (1921-1988), deutscher Schriftsteller: "Wenn Argumente fehlen, kommt meist ein Verbot heraus." Heinlein, Robert A. (1907-1988), amerikanischer Schriftsteller: "Wenn eine Regierung oder auch eine Religion es unternimmt, ihren Untertanen zu sagen: dies dürft ihr nicht lesen, das dürft ihr nicht sehen, jenes ist verboten zu wissen, dann ist das Endergebnis Tyrannei und Unterdrückung, egal wie heilig der Grund dafür ist." Helvétius, Claude-Adrien (1715-1771), französischer Philosoph schweizerischer Abstammung: "Die Pressefreiheit einzuschränken, ist eine Beleidigung für eine Nation. Das Verbot, gewisse Bücher zu lesen, bedeutet nichts anderes als die Einwohner entweder zu Narren oder zu Sklaven zu erklären." (De l'ésprit, 1758.) Heppner, Siegfried (1931- ), deutscher Autor: "Lange bevor Hitler überhaupt das erste Mal als Parteiredner aufgetaucht war, wurden im Frühjahr 1921 in der Stadt Posen Plakate geklebt und Flugblätter verteilt, auf denen zu lesen war: 'Mit diesem Besen werden wir die letzten Deutschen aus Polen hinausfegen! Wer noch im Juli 1921 da ist von dem deutschen Gesindel, wird ohne Ausnahme niedergemacht, und die größten Hakatisten werden mit Benzin, Petroleum und Teer begossen, angesteckt und verbrannt... Jetzt kommt Ihr alle dran, alle Ärzte, Pastoren, Rechtsanwälte, Domänenpächter, Ansiedler, Besitzer aller Art, - wer Deutscher oder Jude ist!'" Die mitteleuropäische Slawenfrage, 1995, S. 110. (Scriptorum merkt an: man beachte das Datum!) Herbert, Frank (1920-1986), amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller: "Gesetze, die unterdrücken, stärken das, was sie verbieten möchten." (Dune, 1965.) Hitler, Adolf (1889-1945), Führer und Reichskanzler des Dritten Reiches: "Ich will den Frieden - und ich werde alles daransetzen, um den Frieden zu schließen. Noch ist es nicht zu spät. Dabei werde ich bis an die Grenzen des Möglichen gehen, soweit es die Opfer und Würde der deutschen Nation zulassen. Ich weiß mir Besseres als Krieg! Allein, wenn ich an den Verlust des deutschen Blutes denke - es fallen ja immer die Besten, die Tapfersten und Opferbereitesten, deren Aufgabe es wäre, die Nation zu verkörpern, zu führen. Ich habe es nicht nötig, mir durch Krieg einen Namen zu machen wie Churchill. Ich will mir einen Namen machen als Ordner des deutschen Volkes; seine Einheit und seinen Lebensraum will ich sichern, den nationalen Sozialismus durchsetzen, die Umwelt gestalten." (Hitler nach Beendigung des Frankreich-Feldzuges in einem Gespräch mit seinem Architekten Prof. Hermann Giesler. Zit. in: Giesler, Ein anderer Hitler, Seite 395.) Hitler, Adolf: "Wir haben beim Luftangriff auf Paris uns auf die umliegenden Flugplätze beschränkt, um die alte Kulturstadt zu schonen... und es hätte mir weh getan, eine Stadt wie Laon mit ihrer Kathedrale angreifen zu müssen." Gesagt am 17.-18. 10. 1941. Zit. in: Monologe im Führerhauptquartier 1941-1944, Hg. Werner Jochmann, S. 93. [Scriptorium merkt an: ob die Engländer und Amerikaner wohl auch solche Skrupel betreffs der Zerstörung deutscher Kulturstädte hatten?] Hitler, Adolf: "Wir wollen nichts erringen für uns, sondern für Deutschland; denn wir sind vergänglich, aber Deutschland muß leben." Zitiert in: Manfred Roeder, Deutscher Jahrweiser 2000, S. 103. (Vgl. das englische Motto "Recht oder Unrecht, mein Land!" Erringen bedeutet immer den ehrlichen Kampf, das englische Sprichwort schließt jedoch "Unrecht" als akzeptable Möglichkeit mit ein. Beispiele hier...)
Honsik, Gerd (1941- ), österreichischer Autor und Dichter: Hoover, Herbert (1874-1964), 31. amerikanischer Präsident: "Ältere Herren erklären den Krieg. Aber es ist die Jugend, die kämpfen und sterben muß." Hoyer, Alexander ( - ), deutscher Dichter: "Wer die Wahrheit verschweigt, ist ein Feigling. Wer die Wahrheit verbietet, der kann sie nur fürchten. Wer die Wahrheit fürchtet, der muß sich hinter ganz dicken Lügen verschanzt haben. Wer sich gar von der Wahrheit verletzt fühlt, gesteht damit ein, welch' schlechtes Gewissen er hat." Hubbard, Elbert (1859-1915), amerikanischer Schriftsteller: "Redakteur: Eine Person, die bei einer Zeitung beschäftigt ist um den Weizen von der Spreu zu trennen und dann darauf zu achten, daß die Spreu gedruckt wird." Huß, Johannes (ca. 1370-1415), Böhmischer Reformator und Politiker, als 'tschechischer Volksheld Jan Hus' gefeiert: "Suche die Wahrheit, höre die Wahrheit, lehre die Wahrheit, verteidige die Wahrheit - bis zum Tode!" Hutten, Ulrich von (1488-1523), Reichsritter und Humanist: "Ich werde die Wahrheit sagen, ob sie mir auch mit Waffen und dem Tode drohen; denn du weißt, ohne Gefahr geschieht keine große und denkwürdige Tat!" Huxley, Aldous (1894-1963), englischer Schriftsteller und Kritiker: "Tatsachen hören nicht auf zu existieren, nur weil sie ignoriert werden." Huxley, Thomas Henry (1825-1895), englischer Schriftsteller und Kritiker: "Die größte Sünde gegen den menschlichen Geist ist, Dinge ohne Beweis zu glauben." Ibsen, Henrik (1828-1906), norwegischer Dichter: "Der gefährlichste Feind der Wahrheit und Freiheit ist die kompakte Majorität." Aus seinem Theaterstück Der Volksfeind. Ibsen, Henrik: "Die Mehrheit hat nie das Recht auf ihrer Seite. Nie, sage ich! Das ist eine der Gesellschaftslügen, gegen die ein freier, denkender Mann rebellieren muß. Aus wem besteht die Mehrheit in irgend einem Land? Sind es die weisen Männer oder die Narren? Ich glaube, daß wir uns einig sind, daß die Narren in einer schrecklichen, überwältigenden Mehrheit sind, in der ganzen weiten Welt." Jackson, Robert H. (1892-1954), Richter, U. S. Supreme Court: "Die Freiheit, anders zu denken, ist nicht auf belanglose Dinge begrenzt. Das wäre nur ein Abglanz der Freiheit. Das Kennzeichen ihrer Substanz ist das Recht, auch mit Dingen nicht übereinzustimmen, die den Kern der existierenden Ordnung berühren." West Virginia State Board of Education v. Barnette, 1943. Jefferson, Thomas (1743-1826), 3. amerikanischer Präsident: "Einzelne Akte der Tyrannei können einer zufälligen Tageslaune zugeschrieben werden, aber eine ganze Serie von Unterdrückungsakten, die zu einer bestimmten Zeit beginnen und unverändert alle Ministerwechsel überdauern, beweisen klar, daß ihnen ein vorsätzlicher und systematischer Plan zugrundeliegt, nach dem wir in die Sklaverei geführt werden sollen." Aus A Summary View of The Rights of British America, 1774. Jefferson, Thomas: "Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht." Zitiert in: Manfred Roeder, Deutscher Jahrweiser 2001, S. 4. Jesus: "Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme." (Bibel, Johannes, Kap. 18,37.) Johannes Paul II. (1920-2005), Papst: "Freiheit und Gerechtigkeit fordern, daß die Menschen und Völker ihre Eigentümlichkeiten entwickeln können. Jedes Volk, jede ethnische Minderheit besitzt eine eigene Identität, eigene Überlieferungen und Kultur. Diese Werte haben eine große Bedeutung für den menschlichen Fortschritt und den Frieden." Ansprache in Mainz 1980. Zit. in: Nation & Europa, Okt. 2001, S. 35. John Bull, in den breiten Massen gelesenes englisches Wochenblatt: "Millionen von Mark müssen noch in Deutschland sein, die nur darauf warten, den Besiegten entrissen zu werden. Wir brauchen keine Angst zu haben. Deutschland wird zahlen können. Wir werden Deutschland sein Geld abpressen und so selber größer und fetter werden. Also los aufs Ziel mit erneuter Kraft! Gold winkt dem Sieger! Deutschland kann uns zahlen! Zwingen wir es dazu." John Bull, 1917. Zit. in: Dr. jur. W. Schocken, Wie soll Frieden werden? Äußerungen englischer, französischer und amerikanischer Staatsmänner zu deutschen Vergleichsvorschlägen, Berlin: Verlag Karl Curtius, 1918. Jones, Howard Mumford (1892-1980), amerikanischer Schriftsteller: "Wir leben in einem Zeitalter, das stolz auf Maschinen ist, die denken können und mißtrauisch gegen Männer, die es versuchen." Jouvenel, Bertrand de (1903-1987), französischer Politikwissenschaftler: "Eine Gesellschaft von Schafen muß mit der Zeit eine Regierung von Wölfen hervorbringen." Jürgenson, Johannes, deutscher Autor: "Es gibt keine 'dummen Fragen' - es gibt nur Dumme, die nicht fragen." Die lukrativen Lügen der Wissenschaft, S. 448. Kallen, Horace M. (1882-1974), jüdisch-amerikanischer Soziologe und Philosoph: "Verfolgung, wannimmer sie geschieht, beweist nur die Macht und Schlauheit des Verfolgers, nicht die Wahrheit und den Wert seines Glaubens." Kant, Immanuel (1724-1804), deutscher Philosoph: "Habe den Mut, dich deines eigenen Verstands zu bedienen!" Kant, Immanuel: "Kein größerer Schaden kann einer Nation zugefügt werden, als wenn man ihr den Nationalcharakter, die Eigenschaften ihres Geistes und ihrer Sprache nimmt." Zit. in: Nation & Europa, Okt. 2001, S. 76. - (Dazu kommentieren wir auf gut Neudeutsch: Right on!) Kant, Immanuel: "Die ungeschriebenen Gesetze und Zwänge der Natur werden letztlich dasjenige Volk belohnen, das sich allen Widerwärtigkeiten zum Trotz erhebt, um gegen Ungerechtigkeiten, Lügen und Chaos anzukämpfen. Das war stets so in der Geschichte, und so wird's immer sein. Weder uns noch unseren Nachkommen wird dieser Kampf ums Überleben erspart bleiben." Kant, Immanuel: "Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird." Kästner, Erich (1899-1974), deutscher Dichter und Autor von Kinderbüchern: "So tief darfst du niemals sinken, daß du den Kakao, durch den man dich zieht, auch noch trinkst." Kennedy, John F. (1917-1963), 35. amerikanischer Präsident: "Die Menschheit muß dem Krieg ein Ende setzen, bevor der Krieg der Menschheit ein Ende setzt." King Jr., Martin Luther (1929-1968), schwarzamerikanischer Pastor und Bürgerrechtler: "Unser Leben beginnt an dem Tag zu enden, an dem wir über Dinge schweigen, die wichtig sind." Kissinger, Henry (1923- ), jüdisch-amerikanischer Politiker: "Ein Volk, das seit zweitausend Jahren verfolgt wird, muß doch irgendetwas falsch machen." Zit. in: Walter Isaacson, Kissinger - A Biography, S. 561. Klinger, Friedrich Maximilian von (1752-1831), deutscher Dichter: "Wer, wenn das Vaterland in Not ist, einen anderen Gedanken als dessen Rettung fühlt, ist nicht wert, in einem freien Staat zu leben." Kofler, Josef Anton (1923- ): "Bei unserem Kampf um die geschichtliche Wahrheit geht es nicht um gestern, sondern um morgen - um die Zukunft unseres Volkes!" Die falsche Rolle mit Deutschland, 1973. Konfuzius (551-479 v. Chr.), chinesischer Philosoph: "Unser größter Ruhm ist nicht, nie zu fallen, sondern jedesmal wieder aufzustehen, wenn wir fallen." Korn, David: "Zweifellos trugen Hetze und Sabotage internationalistisch ausgerichteter roter Juden zu Deutschlands Niederlage 1918 bei. Daß von solchen Kräften tatsächlich ein Dolchstoß geführt worden ist, läßt sich ernsthaft nicht bestreiten - zumal dies sogar ihre in zahllosen Publikationen offen bekundete Absicht war. Das Wort vom 'Dolchstoß' in den Rücken der kämpfenden Front ist nach 1918 nicht zuletzt durch die Schriften des herkunftsjüdischen Publizisten Paul Nikolaus Cossmann zum geflügelten geworden." Wer ist wer im Judentum?, FZ-Verlag, München, Bd. II, S. 407. Kottowski-Dümenil, Heinz, Prof. Dr., ehem. Professor an der TU Aachen: "Die Verhältnisse in Deutschland machen nachdenklich: Es ist erlaubt zu sagen: 'Soldaten sind Mörder.' Es ist erlaubt, unter Polizeischutz mit Transparenten 'Deutschland verrecke' durch die Straßen zu ziehen. Aber Lehrer werden gemaßregelt, wenn sie die Bombardierung von Dresden ansprechen, wie kürzlich in Sachsen geschehen. Einsatz für deutsche Positionen ist verboten und wird mit der Gefährdung beruflicher Existenz, mit Vorlesungsverbot an Hochschulen und manchmal sogar mit Gefägnisstrafe geahndet. Dies alles wird angeblich getan, um 'die Demokratie zu schützen'." Prof. Dr. Heinz Kottowski-Dümenil, "Verbotene Wahrheiten", Nation & Europa, Feb. 2002, Jahrgang 52 Heft 2, S. 35-6. (Scriptorium merkt an: unglaublich? Auch Professor Kottowski-Dümenil wurde so für derartige Kommentare bestraft! Vgl. hier. Kontrast: würde ein britischer Lehrer wohl gemaßregelt werden, wenn er die Bombardierung von London erwähnt?)
Kronen-Zeitung, Wien,
Datum leider unbekannt: Le peuple juif: "Die Weltrevolution, die wir erleben werden, ist ausschließlich das Werk unserer Hände... Diese Revolution wird die Überlegenheit der jüdischen Rasse über alle anderen festigen." 8. 2. 1919. Lec, Stanislaw Jerzy (1909-1966), polnischer Satiriker: "Gedanken springen wie Flöhe von einem zum anderen, aber sie beißen nicht jeden." Lec, Stanislaw Jerzy: "Je reiner die Schuld der Opfer, desto schmutziger die Hände der Henker." Lec, Stanislaw Jerzy: "Man muß Gedanken bis zu dem Punkt multiplizieren, wo es nicht genug Polizisten gibt, die sie kontrollieren können." Lec, Stanislaw Jerzy: "Marionetten lassen sich sehr leicht in Gehenkte verwandeln. Die Stricke sind schon da." Lec, Stanislaw Jerzy: "Der Mensch leidet an einer fatalen Spätzündung: Er begreift alles erst in der nächsten Generation." Lecache-Lifschitz, Bernard, Zionistenführer: "Es ist unsere Sache, die moralische und kulturelle Blockade Deutschlands zu organisieren und diese Nation zu vierteilen. Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken." Le droit de vivre, 18. 12. 1938(!). Lessing, Gotthold Ephraim (1729-1781), deutscher Dramatiker: "Ein Ketzer ist ein Mann, der mit eigenen Augen sieht." Lessing, Gotthold Ephraim: "Lese jeden Tag etwas, was sonst niemand liest. Denke jeden Tag etwas, was sonst niemand denkt. Tue jeden Tag etwas, was sonst niemand albern genug wäre, zu tun. Es ist schlecht für den Geist, andauernd Teil der Einmütigkeit zu sein." Lewis, Wyndham, englischer Schriftsteller, Maler und Kritiker: "Was von Herrn Hitler erwartet wird, ist, daß er Deutschland im Bund der monopolistischen Staaten aufgehen läßt. Die friedliebenden Nationen sind stärker bewaffnet als Sie es sind, Herr Hitler, und sie haben unbegrenzte Hilfsquellen zu ihrer Verfügung und werden Ihnen fraglos den Krieg erklären, wenn Sie sich nicht ihrem Willen unterwerfen und mit diesem Gerede von einem 'souveränen Staat' fortfahren." Zit. in: Robert O'Driscoll, The New World Order and the Throne of the anti-Christ, S. 231. Lichtenberg, Georg Christoph (1742-1799), deutscher Physiker und Schriftsteller: "Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen." Lichtenberg, Georg Christoph: "Nichts ist dem inneren Frieden förderlicher als überhaupt keine Meinung zu haben."
Limpach, Erich (1899-1965), deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker: Limpach, Erich: "Der Wert eines Staates bemißt sich nach dem Grade der in ihm herrschenden Geistesfreiheit." Lincoln, Abraham (1809-1865), 16. amerikanischer Präsident: "Wie viele Beine hat ein Hund, wenn man den Schwanz auch ein Bein nennt? - Vier. Nur weil man einen Schwanz ein Bein nennt, wird er dadurch noch lange keins." (Scriptorium merkt an: man denke darüber nach, bevor man lacht!) Lindner, Robert (1914-1956), amerikanischer Psychoanalytiker: "Autorität hat allen Grund, den Skeptiker zu fürchten, denn Autorität kann selten überleben, wenn sie sich dem Zweifel stellen muß." Must You Conform?, 1956. Lippmann, Walter (1889-1974), jüdisch-amerikanischer Publizist und Chefredakteur der New York World: "Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger in die Geschichtsbücher der Besiegten Einzug gehalten hat und von den nachfolgenden Generationen geglaubt wird, kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden." (Zit. in: Hellmut Diwald, Geschichte der Deutschen, Propyläen: Frankfurt, 1978, S. 98.) Lippmann, Walter: "Wo alle das Gleiche denken, denkt niemand sehr viel." Zitiert in: Manfred Roeder, Deutscher Jahrweiser 2000, S. 220. Luther, Martin (1483-1546), christlicher Reformator: "Friede wenn möglich, aber Wahrheit auf jeden Fall." Luxemburg, Rosa (1871-1919), polnisch-deutsche Kommunistin: "Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit des Andersdenkenden." Zur russischen Revolution, 1918. MacLeish, Archibald (1892-1982), amerikanischer Dichter: " 'Der Dissident' ist jedes menschliche Wesen in jenen Augenblicken seines Lebens, wenn es sich vorübergehend von der Herde trennt und selbständig denkt." Aus: "In Praise of Dissent," in The New York Times (16. Dezember 1956). Zit. nach The Columbia Dictionary of Quotations. MacLeish, Archibald: "Es gibt nur eines, das schmerzhafter ist als aus der Erfahrung zu lernen, und das ist, nichts aus der Erfahrung zu lernen." Maier-Dorn, Emil, deutscher Zeitgeschichtsforscher und Publizist: "England und Frankreich haben den Krieg erklärt. Nicht Deutschland, sondern England und Frankreich haben die Friedensvorschläge zurückgewiesen und nicht nur auf Fortsetzung, sondern auch auf seiner Ausweitung bestanden. Die englischen und französischen Imperialisten wollten diesen Krieg in einen Weltkrieg verwandeln..." Aus: Alleinkriegsschuld, Unkenntnis oder Feigheit?, S. 51.
Maier-Dorn, Emil: Maron, Monika (1941- ), deutsche Schriftstellerin: "Wir erleben einen antideutschen Rassismus. Alle Länder der Welt erlauben es sich, die Deutschen zu beleidigen, und ich frage mich manchmal, ob wir nicht völlig verrückt sind, daß wir uns nicht zu wehren wagen." Marx, Karl (1818-1883): "Deutschland wünscht Einheit, und England wünscht ihm Zersplitterung; Deutschland will selbständig sein, und England strebt danach, es industriell zu unterjochen..." In einem Artikel der Neuen Rheinischen Zeitung vom 6. 9. 1848. [Scriptorium merkt an: sogar der Vater des Kommunismus konnte also die wirtschaftlichen Wurzeln des englischen Deutschenhasses zugeben - schon ein Jahrhundert vor dem zweiten Weltkrieg!]
Matthäi, Albert (1853-1924), deutscher Schriftsteller: Mauriac, François (1885-1970), französischer Schriftsteller: "Fast immer ist der richtige Weg der schwerste." Zitiert in: Manfred Roeder, Deutscher Jahrweiser 1998, S. 25. Mencken, Henry Louis (1880-1956), amerikanischer Journalist und Literaturkritiker: "Die ganze Tendenz unseres Gesetzes ist auf das absolute Verbot aller Ideen gerichtet, die im geringsten von den akzeptierten Plattheiten abweichen, und hinter jener Tendenz des Gesetzes besteht eine weit stärkere Macht wachsender Gewohnheit, und unter dieser Gewohnheit gibt es eine natürliche Philosophie, die Übereinstimmung zur edelsten Tugend macht und das freie Funktionieren der Personalität in ein Kapitalverbrechen gegen die Gesellschaft verwandelt." Zitiert in New York Times Magazine, 9. August 1964. Mill, John Stewart (1806-1873), englischer Philosoph: "Krieg ist eine häßliche Sache, aber nicht die häßlichste. Der verfaulte und entartete Zustand moralischer und patriotischer Gefühle, der glaubt, daß nichts einen Krieg wert ist, ist viel schlimmer. Die Person, die nichts hat, für das sie willens ist zu kämpfen, nichts, das ihr wichtiger ist als die eigene Sicherheit, ist eine erbärmliche Kreatur und hat keine Chance frei zu bleiben, wenn sie nicht durch die Anstrengungen eines besseren Mannes als sie selbst so gemacht und gehalten wird." Mocarstwowiec, polnische Zeitschrift: "Wir sind uns bewußt, daß der Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, daß ein neuer Sieg bei Grunwald in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden dieses Grunwald in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser Ideal ist, Polen mit Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree wiedereinzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen, es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg gegen Deutschland überraschen." Ausgabe Nr. 3 aus dem Jahre 1930, d. h. noch bevor Hitler Kanzler wurde! Mocarstwowiec war das polnische Blatt der "Liga für Großmacht". Zit. in: Bertram de Colonna, Poland from the Inside, S. 90. Monroe, James (1758-1831), 5. amerikanischer Präsident: "Nationale Ehre ist nationales Eigentum von höchstem Wert." In seiner ersten Antrittsrede am 4. März 1817. Montaigne, Michel Eyguem de (1533-1592), französischer Philosoph: "Uns irgend etwas zu verbieten, bedeutet, uns Lust darauf zu machen." Essays, 1580. Morgenstern, Christian (1871-1914), deutscher Dichter: "Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung ausspricht." Morus, Thomas (1478-1535), englischer Staatsmann und Gelehrter: "Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme." Napoleon I. (Napoleon Bonaparte) (1769-1821), Kaiser der Franzosen: "Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde." (Scriptorium merkt an: und an diesem nationalen Charakterzug hat sich offenbar bis heute nichts geändert.) Nehru, Jawaharlal (1889-1964), indischer Staatsmann: "Die Vernunft spricht leise, deshalb wird sie so oft nicht gehört." Nichols, Mike, US-jüdischer Starregisseur und Oscar-Preisträger: "Eine Handvoll Menschen kontrollieren die Medien der Welt. Derzeit sind es etwa noch sechs solcher Menschen, bald werden es nur noch vier sein - und es wird dann alles erfassen: alle Zeitungen, alle Magazine, alle Filme, alles Fernsehen. Es gab einmal eine Zeit, da gab es verschiedene Meinungen, Haltungen in den Medien. Heute gibt es nur eine Meinung, die zu formen vier, fünf Tage dauert - dann ist sie jedermanns Meinung." Zit. in: Nation & Europa, Juli/August 1999, S. 16. Nietzsche, Friedrich (1844-1900), deutscher Philosoph: "Im Gebirge der Wahrheit kletterst du nie umsonst; entweder du kommst schon heute weiter hinaus oder du übst deine Kräfte, um morgen höher steigen zu können." Oberth, Hermann Julius (1894-1989), deutscher Physiker und Raumfahrtpionier: "Im Leben stehen einem anständigen Charakter so und so viele Wege offen, um vorwärts zu kommen. Einem Schuft stehen bei gleicher Intelligenz und Tatkraft auf dem gleichen Platz diese Wege auch alle offen. Daneben aber auch noch andere, die ein anständiger Kerl nicht geht. Er hat daher mehr Chancen, vorwärts zu kommen, und infolge dieser negativen charakterlichen Auslese findet eine Anreicherung der höheren Gesellschaftsschichten mit Schurken statt. Das muß man wissen, wenn man die Weltgeschichte verstehen will." Katechismus der Uraniden, Wiesbaden 1966, S. 94/95. Zit. nach: Rudolf Passian, Abschied ohne Wiederkehr? St. Goar 1984, S. 219. Omaha World-Herold, 9. März 1936, Kommentar zur Besetzung der entmilitarisierten Zone in Deutschland und zu Hitlers Friedenssicherungsvorschlägen: "Man kann nur warten - und hoffen. Hitler bietet die Möglichkeit, zum Nachkriegsfriedensstifter zu werden. ... Einem solchen Gewinn dürfte ruhig der Versailler Vertrag geopfert werden." Zit. in: Charles C. Tansill, Die Hintertür zum Kriege, S. 346. Orwell, George (1903-1950), britischer Schriftsteller: "Wenn eine große Anzahl von Leuten an die Redefreiheit glauben, wird es Redefreiheit geben, sogar wenn es das Gesetz verbietet. Aber wenn die öffentliche Meinung träge ist, werden unbequeme Minderheiten verfolgt werden, sogar wenn es Gesetze gibt, sie zu schützen." Paul, Jean (Johann Paul Friedrich Richter) (1763-1825), deutscher Dichter: "Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen." Perlzweig, Maurice, Leiter der britischen Abteilung des Jüdischen Weltkongresses: "Es war der Jüdische Weltkongreß, der für die Abhaltung der Nürnberger Prozesse gesorgt hat, für die er erfahrenen Rat und sehr wertvolle Beweismittel lieferte, - der so weitgehende Verbindungen während des Krieges hatte, daß sie sich selbst in das Deutsche Auswärtige Amt erstreckten, ja, daß er Informationen bekam, lange bevor der britische Geheimdienst sie bekam." In einer Rede in der Langside Hall in London am 27. November 1949, Jewish Chronicle, London, 16. Dezember 1949. Zitiert in: UN, 8/83, S. 4. Perlzweig, Maurice: "Der jüdische Weltkongreß (World Jewish Congress) befindet sich seit sieben Jahren ununterbrochen im Kriege mit Deutschland." Am 26. Februar 1940(!), in einer Rede lt. Toronto Evening Telegram, zit. von Dr. Hans Riegelmann in: UN, 8/83, S. 4. Ponsonby, Arthur (1871-1946), Abgeordneter des britischen Unterhauses: "In Kriegszeiten ist das Versäumnis zu lügen eine Nachlässigkeit, das Bezweifeln einer Lüge ein Vergehen und die Erklärung der Wahrheit ein Verbrechen." Aus seinem Buch Lügen in Kriegszeiten, 1928, S. 30. Rathenau, Walther (1867-1922), deutscher Außenminister, Sohn jüdischer Eltern: "Frankreich ist heute politisch sehr stark: Durch eine große und siegreiche Armee und durch mächtige Bündnisse. Aber auch wenn die Bündnisse fünfhundert Jahre lang mit Italien, England, Amerika standhalten, ohne sich auch nur einen Augenblick zu lockern, wird jeder weitsichtige Mensch Frankreich dennoch nur einen Rat geben können: Verlaßt Euch nicht darauf! Vernichtet Deutschland im eigentlichen Sinne, tötet seine Menschen, besiedelt das Land mit anderen Völkern...." "Brief an Frankreich", 6. Februar 1920. Zit. in: Nachgelassene Schriften Bd. 1, S. 113-116. Reade, William Winwood (1838-1875), englischer Philosoph und Historiker: "Was für eine Art von Gesellschaft ist dies, in der 'Freidenker' ein Schimpfname ist und in der Zweifel als Sünde angesehen wird?" The Martyrdom of Man, 1872. Reagan, Ronald (1911-2004), 40. amerikanischer Präsident: "Die Geschichte lehrt, daß Kriege beginnen, wenn die Regierungen glauben, daß der Preis der Aggression niedrig ist." Riis, Jacob August (1849-1914), dänisch-amerikanischer Journalist und Sozialreformer: "Schau dem Steinmetz zu, wie er an seinem Stein hämmert, vielleicht hundertmal ohne daß sich ein Sprung zeigt. Jedoch beim hundertundersten Schlag wird er in zwei Hälften fallen, und ich weiß, daß es nicht der letzte Schlag war, der das erreichte, sondern die Summe aller anderen vor ihm." Rohan, Karl Anton, Prinz (1898-1975), sudetendeutscher Geisteswissenschaftler und Journalist: "Die Voraussetzung dafür, daß die Zeit im Schatten der Weltgeschichte für das ganze deutsche Volk fruchtbar werde, ist die Standfestigkeit von einzelnen und Gruppen, und seien es noch so kleine Minderheiten, die, unbeirrt durch die sogenannte Wirklichkeit des Tages, die Identität der Nation in sich tragen, wahren und verkörpern und sich derart als Hüter der Kontinuität der deutschen Geschichte bewähren, die durch nichts unterbrochen wurde oder wird und aus der nur Schwächlinge zu desertieren versuchen." Rolland, Romain (1866-1944), französischer Dichter: "Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten die Wolle abzuscheren." Rousseau, Jean-Jacques (1712-1778), französischer Philosoph und Gesellschaftskritiker: "Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen." Russell, Bertrand (1872-1970), englischer Mathematiker, Philosoph und Sozialkritiker: "Daß eine Meinung weit verbreitet ist, ist kein Beweis dafür, daß sie nicht völlig absurd ist." Russell, Bertrand: "Manche Menschen würden eher sterben als nachzudenken. Und sie tun es auch."
Ruthard, Herta (1931- ), Heimatvertriebene aus dem Sudetenland: Sagan, Carl Edward (1934-1996), amerikanischer Astronom: "Eine der traurigsten Lehren der Geschichte ist diese: Wenn wir lange genug beschwindelt wurden, neigen wir dazu, jeden Beweis des Schwindels abzulehnen. Wir sind nicht länger daran interessiert, die Wahrheit herauszufinden. Der Schwindel hat uns gefangen. Es ist einfach zu schmerzlich, zuzugeben - sogar uns selbst gegenüber - daß wir so leichtgläubig waren." Santayana, George, spanisch-amerikanischer Philosoph: "Ein Volk, das sich seiner Geschichte nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie erneut durchleben zu müssen." The Life of Reason. Schiff, Hans Bernhard (1915-1996): "Früher gab es Märchenerzähler, heute Politiker."
Schiller, Friedrich (1759-1805), deutscher Dichter: Schmidt-Carell, Paul (1911-1997), Journalist und Bestseller-Autor: "Da die Geschichte immer von den Siegern geschrieben wird, gehört es zu den Aufgaben der Besiegten, die notwendigen Korrekturen anzubringen. Wer die Geschichte eines Volkes verbiegt, macht es krank." Zit. in: Wolfgang Popp, Wehe den Besiegten! Versuch einer Bilanz der Folgen des Zweiten Weltkrieges für das deutsche Volk, S. 11. Schopenhauer, Arthur (1788-1860), deutscher Philosoph: "Vergeben und vergessen heißt, gemachte kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauswerfen."
Scriptorium: "Der Klügere gibt nach." (Sprichwort.) Shaw, George Bernard (1856-1950), irischer Schriftsteller und Dramatiker: "Jede Zensur existiert, um zu verhindern, daß irgendwer gegenwärtige Vorstellungen und existierende Einrichtungen in Frage stellt. Jeder Fortschritt wird in Gang gebracht durch das Infragestellen vorhandener Vorstellungen, und ausgeführt durch Verdrängen von existierenden Einrichtungen. Folglich ist die erste Bedingung für den Fortschritt die Beseitigung der Zensur." Shaw, George Bernard: "Wir lernen aus Erfahrung, daß die Menschen nichts aus Erfahrung lernen." Spinoza, Baruch de (1632-1677), niederländischer Philosoph: "Jeder hat so viel Recht, wie er Gewalt hat." Sprichwort, chinesisches: "Lieber nur eine Kerze entzünden als der Finsternis fluchen." Sprichwort, lateinisches: "Vae Victis." Wehe den Besiegten. Sprichwort, russisches: "Unwissenheit ist keine Schande; schändlich ist es nur, nicht herausfinden zu wollen." Sprichwort, spanisches: "Wahrheit und Öl kommen immer an die Oberfläche." Staël, Germaine de, Baronin (1766-1817), französische Schriftstellerin: "Wenn den Deutschen noch so großes Unrecht angetan wird, findet sich doch immer ein obskurer deutscher Professor, der so lange an der Objektivität herumbastelt, bis er bewiesen hat, daß die Deutschen Unrecht getan haben." (De l'Allemagne, 1810.) Stalin, Josef (Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili) (1879-1953), sowjetischer Staatsmann: "Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen - warum sollten wir es ihnen erlauben, selbständig zu denken?" (Scriptorium merkt an: Gedankenfutter für jene, die heute für strengere Waffengesetze agieren?)
Stifter, Adalbert (1805-1868), österreichischer Schriftsteller und Maler: Stoßstangenaufkleber: "DENKE! Noch ist's nicht verboten." Sturgess, Richter: "Justiz ist für jedermann zugänglich - genau wie das Hotel Ritz." 1928.
Swinton, John (1829-1901), ehemaliger Herausgeber der New York
Times: "Es gibt zu dieser Zeit in der Weltgeschichte in Amerika keine solche
Sache wie eine unabhängige Presse. Sie wissen das und ich weiß es.
Es gibt nicht einen von Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben,
und wenn Sie es würden, wissen Sie im voraus, daß sie nie im Druck
erscheinen würde. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, um
meine ehrliche Ansicht aus der Zeitung, mit der ich verbunden bin,
herauszuhalten. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Vergütungen
für ähnliche Dinge und jeder von Ihnen, der närrisch genug
wäre, ehrliche Meinungen zu schreiben, würde sich auf der
Straße wiederfinden um sich nach einer anderen Arbeit umzusehen. Wenn
ich es mir erlauben würde, meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe
meiner Zeitung erscheinen zu lassen, wäre ich meine Beschäftigung
vor Ablauf des Tages los. Sztaudynger, Jan [frei nach], polnischer Satiriker: "Takt ist wohl keine Tugend der revisionistischen Geschichtsschreibung. Nur wenn man schneidet, heilt man Geschwüre." [Frei nach einem Aphorismus in Polnische Pointen.] Tacitus (ca. 55-ca. 120 n.Chr.), römischer Geschichtsschreiber: "In den verdorbensten Staaten gibt es die meisten Gesetze." Tackmann, Kurt: "Mit dem Farbfernsehen haben die Schwarzweiß-Sendungen nicht aufgehört." Zit. in: Nation & Europa, Juli/August 2000, S. 34. Thoreau, Henry David (1817-1862), amerikanischer Autor, Dichter und Philosoph: "Anstatt Liebe, Geld und Berühmtheit, gebe mir die Wahrheit." Thoreau, Henry David: "Wahrheit und Rosen haben Dornen." Toffler, Alvin (1928- ), amerikanischer Schriftsteller: "Die Analphabeten des 21. Jahrhunderts werden nicht die sein, die nicht lesen und schreiben können, sondern die, die nicht lernen, verlernen und neu lernen können." Truman, Harry S. (1884-1972), 33. amerikanischer Präsident: "Es gibt nichts Neues in der Welt außer der Geschichte, die du nicht kennst." Tucholsky, Kurt, deutsch-jüdischer "Humanist" und Schriftsteller: "Möge das Gas in die Spielstuben eurer Kinder schleichen. Mögen sie langsam umsinken, die Püppchen. Ich wünsche der Frau des Kirchenrats und des Chefredakteurs und der Mutter des Bildhauers und der Schwester des Bankiers, daß sie einen bitteren qualvollen Tod finden, alle zusammen." Die Weltbühne, XXIII, Nr. 30 (26. Juli 1927), S. 152f., zit. in: Dr. Wilhelm Stäglich, Der Auschwitz-Mythos, S. 59). Tutu, Desmond Mpilo (1931- ), südafrikanischer Theologe und Bürgerrechtler, 1984 Friedens-Nobelpreis: "Wenn Sie sich bei Ungerechtigkeiten neutral verhalten, stehen Sie auf der Seite des Unterdrückers. Wenn ein Elefant mit seinem Fuß auf dem Schwanz einer Maus steht und Sie sagen, daß Sie neutral sind, wird die Maus Ihnen nicht für Ihre Neutralität dankbar sein." Twain, Mark (1835-1910), amerikanischer Schriftsteller: "Als nächstes werden die Staatsmänner dumme Lügen erfinden und die Schuld auf das Land schieben, das angegriffen wird, und jedermann wird sich über jene das Gewissen beruhigenden Lügen freuen und wird sie fleißig studieren und sich weigern, irgend eine Widerlegung zu untersuchen; und so wird er nach und nach sich selbst davon überzeugen, daß der Krieg gerecht ist, und wird sich bei Gott für den besseren Schlaf bedanken, den er nach dieser grotesken Selbsttäuschung genießt." The Mysterious Stranger, 1916. Twain, Mark: "Fürchte nicht den Feind, denn dein Feind kann nur dein Leben nehmen. Es ist weit besser, daß du die Medien fürchtest, denn sie werden deine Ehre stehlen. Diese furchtbare Macht, die öffentliche Meinung einer Nation, wird in Amerika von einer Horde von unwissenden, selbstzufriedenen Tröpfen gemacht, die unfähig sind, niedere Arbeiten zu bewältigen und statt dessen sich auf ihrem Weg ins Armenhaus in Journalismus ergehen." Twain, Mark: "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, einzuhalten und sich zu besinnen." Unbekannt: "Denken ist auch eine Art Jagd: einer verfolgt den Gedanken, der andere den, der ihn hat." US-Congress: "Allmächtiger Gott! Unser Himmlischer Vater!... Du weißt, daß wir in einem Kampf auf Tod und Leben stehen gegen eine der schändlichsten, gemeinsten, gierigsten, geizigsten, blutdürstigsten, verkommensten und sündhaftesten Nationen, die je die Seiten der Geschichte geschändet haben. Du weißt, daß Deutschland aus den Augen der Menschheit genügend Tränen gepreßt hat, um ein neues Meer zu füllen, daß es genügend Blut vergossen hat, um jede Woge auf diesem Ozean zu röten, daß es genügend Schreie und Stöhnen aus dem Herzen von Männern, Frauen und Kindern gepreßt hat, um daraus ein Gebirge aufzutürmen. Wir bitten Dich, entblöße Deinen mächtigen Arm und schlage das gewaltige Pack hungriger, wölfischer Hunnen zurück, von deren Fängen Blut und Schleim tropfen. Wir bitten Dich, laß die Sterne in ihren Bahnen und die Winde und Wogen gegen sie kämpfen... Und wenn alles vorüber ist, werden wir unsere Häupter entblößen und unser Antlitz zum Himmel heben... und Dir sei Lob und Preis immerdar, durch Jesus Christus. Amen." Gebet (!!) im US-Congress. US-Congressional Record - The proceedings and debates of the second session of the 65th Congress of the United States of America, Vol. LVI, S. 762 (Sitzung vom 10. Januar 1918). Voltaire, François (1694-1778), französischer Philosoph: "Die mächtigste Kraft der Welt ist eine Idee, deren Zeit gekommen ist." Wand, Prof. Günter, deutscher Spitzendirigent: "Wissen Sie, die Zeit, die wir jetzt durchleben, wird in fünfzig Jahren vielleicht als die lächerlichste der deutschen Geschichte bezeichnet werden. Lächerlich, weil nichts stimmt. Alles läuft hinter ständig wechselnden Erscheinungen her, betet des Kaisers neue Kleider an; keiner sieht, daß er nackt ist. Das ist so in der Kultur, auch in der Politik. Und immer verbunden mit der Verlogenheit, etwas hochzuspielen, von dem man weiß, daß es nicht stimmt!" Im Gespräch mit Stern, Nr. 9/96. Zit. in Nation & Europa, Nov./Dez. '98, S. 20. Wilson, Woodrow (1856-1924), 28. Präsident der USA: "Ich würde lieber verlieren im Dienst einer Sache, die eines Tages gewinnen wird, als zu gewinnen im Dienst einer Sache, die eines Tages verlieren wird." Woltersdorf, Hans Werner: "'Nie wieder Krieg!' war die gängige und verständliche Parole der Völker Europas nach dem Zweiten Weltkrieg. Doch nach dem 8. Mai 1945 hat es keinen einzigen Tag mehr gegeben, an dem nicht irgendwo in der Welt Krieg war... Rund 200 Kriege und Revolten wurden in den letzten Jahren weltweit registriert und dauern zum Teil immer noch an, ohne daß Deutschland darin verwickelt gewesen wäre. Außerdem waren alle Siegernationen des Zweiten Weltkrieges, die Russen, die Amerikaner, die Engländer und Franzosen an diesen Kriegen - und zwar als Aggressoren! - beteiligt; nur die Deutschen nicht! Aber sie gelten weiterhin als kriegslüsterne Militaristen und Friedensstörer." Aus: Hinter den Kulissen der Politik. Was die Deutschen nicht wissen sollen, S. 69f. Zenger, John (Johann) Peter (1697-1746), deutsch-amerikanischer Publizist und Verleger: "Kein Volk, weder alt noch modern, verlor je die Freiheit, offen zu reden, zu schreiben oder seine Ansichten zu veröffentlichen, ohne sogleich seine Freiheit ganz allgemein zu verlieren und zu Sklaven zu werden." Zola, Emile (1840-1902), französischer Schriftsteller: "Wenn man die Wahrheit verschließt und in den Boden vergräbt, dann wird sie nur wachsen und so viel explosive Kraft ansammeln, daß sie an dem Tag, an dem sie durchbricht, alles, was ihr im Wege steht, fortfegt." In seinem Offenen Brief "J'Accuse", veröffentlicht in der Zeitung L'Aurore vom 13. Januar 1898. Zweig, Stefan (1881-1942), österreichischer Schriftsteller: "Wahrhaftigkeit und Politik wohnen selten unter einem Dach."
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