SucheScriptoriumBuchversandArchiv IndexSponsor


Nach der amtlichen englischen Darstellung der Hungerblockade
von Archibald Colquhoun Bell.

Bitte beachten: dies ist eine gekürzte und kommentierte Übersetzung des englischen Originals! Die Hungerblockade dauerte offiziell bis 1919 und de facto noch beträchtlich länger. Das ungekürzte englische Buch lesen Sie hier.

Bearbeitet und eingeleitet durch Dr. Viktor Böhmert,
Professor an der Universität Kiel.
Band XIV der Veröffentlichungen des Deutschen Instituts für Außenpolitische Forschung. Herausgegeben von Professor Dr. Friedrich Berber.

Essener Verlagsanstalt G. m. b. H., Essen © 1943.
Diese digitalisierte Version © 2013-2016 by The Scriptorium.
PDF PDF zum Herunterladen © 2016 by The Scriptorium.


Unsere Hintergrundgrafik basiert auf einer Zeichnung von Käthe Kollwitz.
1924 angefertigt, trägt sie den Titel "Deutschlands Kinder hungern".

Vorrede
 
Einleitung: Die britische Hungerblockade
a.  Die zu Beginn des Weltkrieges bestehenden prisenrechtlichen Befugnisse der Kriegführenden zur Beschränkung der überseeischen Nahrungsmittelzufuhr der Zivilbevölkerung ihres Gegners
b.  Die englischen Vorbereitungen bis zum Ausbruch des Weltkrieges
c.  Die Beiseiteschiebung der Londoner Deklaration durch die britischen Orders in Council vom 20. August und 29. Oktober 1914
d.  Der Aufbau des englischen Kontrollapparates
e.  Die Banngutabkommen mit den Randneutralen
f.  Der Beginn der englischen Banngutstreitigkeiten mit den Vereinigten Staaten
g.  Verschärfung der Hungerblockade um die Jahreswende 1914/15
h.  Die Erklärung des U-Bootkrieges vom 4. Februar 1915 in englischer Beleuchtung
i.  Die britische März-Order in Council und ihre Billigung durch die Vereinigten Staaten
k.  Die vorbereitenden Schritte zur Durchführung der totalen Handelssperre
l.  Die Annahme des Rationierungssystems
m.  Die Unterwerfung der Randneutralen unter die totale britische Handelskontrolle durch die Rationierungsabkommen
n.  Der Widerstand Schwedens gegen das britische Blockadesystem
o.  Die Zustimmung der Vereinigten Staaten zur Erklärung der Baumwolle zum Banngut
Schlußbetrachtung
 
Teil I: Die Vorbereitung der Hungerblockade in der Zeit vor dem Weltkrieg
I.  Das britische Gewohnheitsrecht
II.  Die Pariser Deklaration
III.  Der amerikanische Bürgerkrieg
IV.  Die Viktorianische Zeit
V.  Die Haager Friedenskonferenz 1907
VI.  Die Beratungen der Londoner Konferenz
a. Blockade
b. Absolutes Banngut
c. Bedingtes Banngut
d. Verfahren bei Ausübung der Banngutkontrolle
VII.  Die Kritik der Londoner Deklaration durch die Zeitgenossen
VIII.  Würdigung der Londoner Deklaration
IX.  Die Hungerblockade in den Operationsplänen der britischen Admiralität
 
Teil II: Die Anfänge der Hungerblockade im Herbst 1914
A.  Die britischen Orders in Council vom 20. August und 29. Oktober 1914

a. Das Verfahren bei der Ausübung des Prisenrechts zu Beginn des Krieges

b. Die Order in Council vom 20. August 1914
c. Die erste Erweiterung der britischen Banngutliste

d. Der Streit mit den Vereinigten Staaten um die Order in Council vom 20. August 1914

B.  Die ersten Banngutabkommen
a. Die Verhandlungen mit Holland
b. Die Verhandlungen mit Dänemark
c. Die Verhandlungen mit Schweden
d. Die Verhandlungen mit Norwegen
e. Die Verhandlungen mit der Schweiz

f. Die wirtschaftliche und völkerrechtliche Bedeutung der Banngutabkommen

C.  Die ersten Banngutstreitigkeiten mit den Vereinigten Staaten
a. Die politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen des Streits

b. Die Weigerung der Vereinigten Staaten, mit anderen Neutralen zusammenzugehen

c. Die erste Protestnote und die ersten Verhandlungen über ein Kompromiß

d. Die amerikanische Volksstimmung

e. Die amerikanische Note vom 28. Dezember 1914 und die englische Antwort

D.  Die Handhabung der ersten Banngutabkommen
a. Die Lücken der Ausfuhrverbote

b. Das Verfahren des Banngutausschusses in den ersten Monaten des Jahres 1915

c. Der englisch-schwedische Streit im Januar/Februar 1915

d. Die ersten Sonderabkommen mit privaten Firmen; das Kupferabkommen

E.  Die britischen Ausfuhren und die Gesetzgebung über den Handel mit dem Feind
a. Die britische Rechtsauffassung über den Handel mit dem Feind
b. Die Vorbereitung der Trading with the Enemy-Gesetzgebung
c. Die Trading with the Enemy-Gesetzgebung bei Kriegsbeginn
d. Die Gesetzgebung in Frankreich, Rußland, Japan und Deutschland
e. Die Verschärfung der Trading with the Enemy-Gesetzgebung
 
Teil III: Die Durchführung der Hungerblockade bis zum Herbst 1915
A.  Die erste Erklärung des U-Boot-Handelskrieges
a. Die deutsche Wirtschaftslage Ende 1914

b. Das Scheitern des deutschen Seekriegsplans und die ersten Vorschläge zur Eröffnung des U-Boot-Handelskriegs

c. Die Erklärung des U-Boot-Handelskrieges

d. Die britische und die deutsche Methode zur Ausübung wirtschaftlichen Druckes

e. Der Beginn des Streites zwischen Deutschland und Amerika
B.  Die britische März-Order in Council

a. Die Streitigkeiten Englands mit den Neutralen über den Flaggenmißbrauch

b. Die Haltung der Vereinigten Staaten
c. Die Vorbereitung der März-Order
d. Die März-Order in Council
e. Das Schicksal der amerikanischen Kompromißvorschläge
f. Die Stellung der Neutralen zu der März-Order
g. Die Wirtschaftslage Deutschlands bei Erlaß der März-Order
C.  Die ersten Auswirkungen der März-Order
a. Die Zurückhaltung neutraler Schiffe als Druckmittel
b. Die Abkommen mit den skandinavischen Reedern
c. Das norwegische Ölabkommen
d. Die allgemeine Unterwerfung unter die Order
D.  Die Anfänge des Rationierungssystems
a. Die Pariser Wirtschaftskriegskonferenz

b. Prisenrechtliche Schwierigkeiten bei der Durchführung des Rationierungssystems

c. Die technischen Schwierigkeiten
E.  Die Verhandlungen mit dem niederländischen Überseetrust
F.  Die Verhandlungen mit den dänischen Gesellschaften
G.  Die Verhandlungen mit der Schweiz
H.  Die Erklärung der Baumwolle zum Banngut
J.  Der Ausbau des Rationierungssystems
a. Überblick über die abgeschlossenen Abkommen

b. Die Einbeziehung der neutralen Landwirtschaft in das Rationierungssystem

c. Die Ausschaltung völkerrechtlicher Streitigkeiten durch das Rationierungssystem

K.  Die Verhandlungen über ein schwedisches Abkommen

a. Die Gründe für die Schwierigkeiten der Verhandlungen mit Schweden

b. Die Verhandlungen in Stockholm

c. Der Abkommensentwurf und seine Ablehnung durch die britische Regierung

 
Anhang
I.  Order in Council vom 20. August 1914
II.  Order in Council vom 29. Oktober 1914
III.  Order in Council vom 11. März 1915
IV.  Banngutliste vom 4. August 1914
V.  Ergänzung der Banngutliste vom 21. September 1914
VI.  Banngutliste vom 29. Oktober 1914
VII.  Banngutliste vom 23. Dezember 1914
VIII.  Ergänzung der Banngutliste vom 11. März 1915
IX.  Ergänzung der Banngutliste vom 27. Mai 1915
X.  Ergänzung der Banngutliste vom 20. August 1915
XI.  Tabelle zur Erläuterung der durch die ersten Banngutabkommen mit den an Deutschland angrenzenden Neutralen auferlegten Handelsbeschränkungen: Britische Banngutlisten und neutrale Ausfuhrverbote. Dezember 1914



Mehr aus unserem Archiv:



This book in the unabridged English original:
Dieses Buch im vollständigen englischen Original:

A History of the Blockade of Germany
and of the countries associated with her in the Great War:
Austria-Hungary, Bulgaria and Turkey


Verschwiegene geschichtliche Tatsache:
Der Versuch der Alliierten, Deutschland 1919 verhungern zu lassen




Die englische Hungerblockade im Weltkrieg 1914-15.
Nach der amtlichen englischen Darstellung der Hungerblockade
von A. C. Bell.
Bearbeitet und eingeleitet durch Dr. Viktor Böhmert,
Professor an der Universität Kiel.