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Der Bromberger Blutsonntag
im September 1939, oder
"Die gezielte Provokation zu Beginn des Zweiten Weltkrieges."
Wie es damals wirklich war.
Teil 3 - Zur politischen Situation im Versailler Polen
in den Jahren von 1920-1939
Als nach dem ersten Weltkrieg das unheilverheißende Polen der Clemenceau, der
Woodrow
Wilson, Paderewski, Roman Dmowski und Korfanty wiedererstanden war, begann sogleich ein
Krieg nach dem Kriege, ein Genocidium gegen Deutsche und Ukrainer, ein unerbittlicher Kampf
gegen alle Minderheiten in Polen. Damals schrieb der italienische Ministerpräsident und
Polenfreund: "Nicht die polnische Nation hat sich konstituiert; man hat einen polnischen
Militärstaat geschaffen, dessen Hauptaufgabe darin liegen soll, auf Deutschlands Zerfall
hinzuarbeiten. Nicht das polnische Polen ist entstanden, sondern ein riesiger Staat, der so wie er
da ist, nicht lange leben kann."
Es kann daher nicht deutlich genug gesagt werden, daß mit der Schaffung dieses
unsinnigen
polnischen Nationalitätenstaates ein osteuropäischer Krankheitsherd geschaffen
wurde, der 1939 Europa zum Verhängnis werden sollte. Da in dieser kurzen Betrachtung
nur andeutungsweise gesagt werden kann, was sich damals in Polen tat, dürfte es
angebracht sein, die beiden Hauptfiguren der Versailler Polenzeit skizzenhaft dem Leser
vorzustellen.

Pilsudski
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Es war zunächst der polnische Marschall Josef Pilsudski, der den in den
ersten sechs Jahren durch innere Machtkämpfe sowie eine beispiellose
Mißwirtschaft
zerrütteten polnischen Staat zu retten versuchte. Durch einen gewagten Staatsstreich im
Jahre 1926 gelang es Pilsudski und seinen Freunden, an die Macht zu kommen. Im Gegensatz zu
den bisherigen chauvinistischen Machthabern war sich der realdenkende Pilsudski durchaus
dessen bewußt, daß das neue Polen nicht aus eigener Kraft, sondern aus der
Bluttaufe
einer halben Million bei der Niederringung der zaristischen Armeen gefallener deutscher
Soldaten
entstanden war, indem er 1922 vor seinen Legionären wörtlich sagte: "Ich bin
tief demütig und still, wenn ich daran denke, daß nicht wir, nicht die Polen und
nicht
unsere Bemühungen diese gewaltige Umwälzung herbeigeführt haben. Aber
was habt ihr aus diesem Staat gemacht? Ein Gespött habt ihr daraus
gemacht!" - Gemäß seiner Forderung: "Es darf nicht zuviel Unrecht in unserem
Staate geben", begann sich das Leben vielerorts in neuen Bahnen zu bewegen, zumal Pilsudski
nicht zögerte, verschiedentlich mit harter Hand durchzugreifen. Doch blieb die bis in das
letzte Dorf hineinpraktizierte Entdeutschungspolitik (sprich: Vernichtungspolitik) auf der
politischen Tagesordnung aller Chauvinisten. Während in den ehemaligen deutschen
Provinzen Posen und Westpreußen bis 1920 1.200.000 Deutsche gelebt hatten, sank diese
Zahl
nach 10-jähriger Polenherrschaft auf 350.000. Die ländliche deutsche
Bevölkerung dieser Gebiete hatte 55 Prozent ihres Bestandes, die städtische 85
Prozent verloren. Die Beschlüsse des allslawischen Kongresses von
Prag 1848 - wonach in hundert Jahren die slawische
Volksgrenze Stettin-Triest erreicht werden
sollte - näherte sich bereits damals ihrer Verwirklichung. Unaufhörliche und
geradezu wahnsinnige Gebietsforderungen auf Kosten Deutschlands und anderer Nachbarn
waren
das A und O der polnischen Chauvinisten. Als Pilsudski während seiner
Regentschaft (1926-1935) mit dem ihm eigenen politischen Spürsinn die in den
westlichen Demokratien schon damals vorhandenen abgründigen Kräfte erkannt
hatte, drängte ihn dies zu einer politischen Neuorientierung. Daher ist die Annahme
berechtigt, daß sein versuchter Ausgleich mit Deutschland durch Abschluß eines
Nichtangriffspaktes i. J. 1934 nicht ausschließlich taktischen Erwägungen
entsprach,
sondern ebenso auf eine echte Sorge um das Schicksal der europäischen Länder
zurückzuführen war. Denn rückschauend kann gesagt werden:
Pilsudski war in seiner europäischen Zielsetzung allen westlichen Verrätern, die
Osteuropa vor und nach 1945 an den Bolschewismus verschenkt und verraten haben, in jeder
Hinsicht turmhoch überlegen. Bezeichnend für den Russenhaß Pilsudskis ist
eine Äußerung, die er im März 1935 gegenüber dem in Warschau
weilenden Außenminister Anthony Eden machte. Als dieser erklärte, er werde in
Moskau auch mit Stalin sprechen, sagte Pilsudski: "Ich gratuliere Ihnen, daß Sie sich mit
diesem Banditen unterhalten wollen!" Nur in der Todfeindschaft dieser beiden Männer
(Pilsudski und Stalin) können die i. J. 1940 verübten Massenmorde an den
polnischen Offizieren in Katyn ihre letzte Deutung finden, wobei interessanterweise der
rachsüchtige Bolschewikenhäuptling viele Einzelheiten jener Mordszenen filmen
ließ, nicht nur um sich selbst daran zu ergötzen, sondern um diesen Mordfilm mit
einer Laufdauer von
neun Stunden - in einer schwachen
Stunde - an die Chinesen weiterzugeben, die diesen (nach Erkaltung der Freundschaft
mit den Sowjets) in den 60er Jahren in ihren Botschaften des Westens einem
ausgewählten
westlichen Publikum vorführen ließen.
Der Tod Pilsudskis i. J. 1935 ließ alle bis dahin gehegten Hoffnungen auf einen
vernünftigen und konstruktiven Ausgleich zwischen Deutschland und Polen zunichte
werden. Eine beinahe greifbare Sternstunde für Europa fand nicht mehr statt. Seine
unwürdigen Nachfolger hatten in wenigen Jahren das Erbe des Marschalls restlos
vertan.

Rydz-Smigly
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Pilsudskis Nachfolger Edward Rydz-Smigly wurde 1886 im galizischen Brzezany
geboren. Von
Beruf war er Kunstmaler. Als einer der ersten Legionäre wurde er General und 1935
Generalinspektor der polnischen Armee. Im November 1936 wurde er Marschall von Polen und
der maßgebende Mann auf der politischen Bühne seines Landes. Sich gern mit
Napoleon vergleichend, hatte er in den 30er Jahren großsprecherisch erklärt, er
werde
dem deutschen Erbfeind endgültig die Giftzähne ausbrechen. Aufgrund
präziser Forschungsergebnisse der Nachkriegszeit steht vor der Geschichte
unumstößlich fest,
daß Rydz-Smigly sowie sein Außenminister Josef Beck sich nach Pilsudskis Tod als
hemmungslose Kriegstreiber gegen Deutschland betätigt haben. Die Verderber Europas
verrieten als ferngesteuerte Vasallen westlicher Kriegstreiber das Erbe Pilsudskis, indem sie mit
fanatischem Eifer die Weichen für den Zweiten Weltkrieg zu stellen bemüht waren.
Zu dieser Strategie gehörte vor allem die systematische und provokatorische
Vernichtungspolitik gegenüber der deutschen Volksgruppe in Polen (1,2 Mill.), die
für das Deutsche Reich Grund und Anlaß hätte geben können, Polen
zur
Rechenschaft zu ziehen. Die blutigen Deutschenverfolgungen des Sommers 1939 führten
schließlich dazu, daß für das Deutsche Reich damals ein echtes Notwehrrecht
bestand. Dies ist eine unleugbare historische Tatsache, die der Leser dieser Schrift vermutlich in
keinem Zeitungsartikel oder Buch der Umerzieher jemals gefunden hat oder künftig
finden
wird.
Als Rydz-Smigly sein Kriegsziel erreicht hatte, ließ er bereits am zweiten Kriegstage (2. 9.
1939) seine zusammenbrechenden Armeen im Stich und begab sich auf die Flucht nach
Rumänien. Infolge Desertion und Feigheit vor dem Feinde ehrlos geworden, war ein
Verbleiben für ihn in
Rumänien - inmitten tausender internierter polnischer Soldaten
und Offiziere - nicht möglich, nachdem mehrere Attentatsversuche von seiten polnischer
Offiziere gegen ihn fehlgeschlagen waren. Auf Schleichwegen
kehrte Rydz-Smigly aus Rumänien über Ungarn nach Polen zurück. Hier
tauchte er in Warschau in die Illegalität unter. Vielleicht hätte die Nachwelt nie
etwas von dem Ende dieses gescheiterten Mannes erfahren, hätte nicht der von allen
Gejagte auf dem Sterbebett seiner Wirtin gegenüber bekannt, daß er der ehemalige
Marschall Polens
sei. Rydz-Smigly starb am 2. Dezember 1941 in Warschau und wurde in einem
Armenbegräbnis auf dem Friedhof Powazki als Adam Zawisza beigesetzt. Sein
ehemaliger
Außenminister Josef Beck starb wenig
später - völlig dem Alkohol verfallen - in Rumänien.

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Teil 4 - Die polnische Provokationsstrategie im Jahre
1939
Im Rahmen der sattsam bekannten und vielfach ans Pathologische grenzenden
Schuldbezichtigungen geistert durch alle Gefilde der Propaganda die Behauptung, das Reich
habe
1939 das friedliebende Polenvolk willkürlich überfallen und damit schuldhaft den
Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Da diese Verleumder des deutschen
Volkes die seelisch-geistige Unterwerfung der militärischen von 1945 folgen ließen
und diese unentwegt
bis zum heutigen Tage weiterpraktizieren, wurden auch die wirklichen Kriegsursachen durch ein
Trommelfeuer von Propaganda genau ins Gegenteil verkehrt und mit Hilfe deutscher
Helfershelfer
den immermehr verwirrten und beinahe gänzlich hilflosen Deutschen als bare
Münze
angeboten. Als Erwiderung auf diese völlige Verwirrung jeder geschichtlichen Wahrheit
bedarf es zunächst der historischen Richtigstellung, daß das Versailler Polen als
Produkt der Versailler Friedensmacher während seiner 20jährigen Existenz der
wahrscheinlich größte Unruheherd in Europa war. Die Polen lebten
nachweisbar mit allen
Nachbarn - wie auch mit ihren Minderheiten - in Zank und Feindschaft. Mit den Russen
und
Ukrainern ebenso wie mit den Litauern, mit denen es 1938 fast zu einem Krieg gekommen
wäre. Streitigkeiten gab es mit den Tschechen im Olsagebiet und schließlich
richtete
sich der polnische Haß gegen die in Polen lebenden Juden. In den polnischen
Westgebieten
aber war es der Deutschenhaß, den man zu einer zweiten Staatsreligion hätte
erklären können.
Da im Sommer 1939 für eine Million Deutsche in Polen infolge eines unmenschlichen
und
nicht mehr aufzuhaltenden Terrors Gefahr für Leib und Leben bestand, müssen die
militärischen Aktionen Deutschlands gegen Polen zunächst nur unter dem Aspekt
des Eingreifens im letzten Augenblick gesehen werden. Genau genommen war dieser deutsche
Einmarsch in Polen eine POLIZEIAKTION GEGEN TERRORISTEN, die ganz sicher
zehntausenden von Volksdeutschen das Leben gerettet hat. Während
damals - wie auch vorher schon - der polnischen Minderheit im Reich kein Haar
gekrümmt
wurde, benutzten die Warschauer Machthaber die in Polen lebende Million Deutscher als eine
Art
Geiseln, um das Reich auftragsgemäß in provokatorischer Weise in den Zweiten
Weltkrieg hineinzuzwingen. Diese Machenschaften waren wohlbedacht und ein wesentlicher
Bestandteil der polnischen Gesamtstrategie. Der amerikanische Historiker Stefan S. Possony hat
einer solchen Provokationsstrategie in seinem Buch Zur Bewältigung der
Kriegsschuldfrage ein Kapitel unter dem Titel "Die hehre Kunst der Provokation" gewidmet
und schreibt darin u. a. folgendes:
"Provokation ist die Kunst, ein falsches Alibi zu schaffen und die
Verantwortung für Entscheidungen anderen Staaten aufzuzwingen. Provokationen werden
nur selten untersucht, weil die Quellen fast stets ungenügend und verfälscht sind
und
weil den meisten Historikern die operative Kenntnis fehlt, ohne welche sie die Knäuel der
falschen Angaben nicht zu entwirren vermögen. Durch die Vernachlässigung dieses
wesentlichen Themas entsteht aber eine gefährliche Verzerrung des Geschichtsbildes. .
."
Diesen vollendeten Tatbestand polnischer Provokationen des Jahres 1939, die ihren Ausdruck in
einer von März bis September 1939 andauernden Terrorwelle fanden, wird daher kein
objektiver Historiker mehr in Frage stellen können.
Bereits im Jahre 1929 schrieb der Mocarstwowiec, das Blatt der "Liga für
Großmacht", in seiner Ausgabe Nr. 3:
"Im Krieg mit den Deutschen wird es keine Gefangenen geben und
keinen Raum für menschliche Gefühle. Da werden wir die Welt staunen machen
durch die ungewöhnlichen, das menschliche Maß übersteigenden blutigen
Opfer, mit denen wir die Schmach der Kränkungen abwaschen, die wir von den
Deutschen
erfahren haben. Wir müssen in die polnische Armee den Geist eines
unversöhnlichen, bis zur Grausamkeit gesteigerten Kampfes
tragen."
Im März 1939 wurde zwecks wirtschaftlicher Ausschaltung der stets loyalen deutschen
Volksgruppe in fast allen polnischen Zeitungen dieser Boykottaufruf veröffentlicht: "Die
Deutschen in Polen heben den Kopf. Aufgrund dieser Provokation muß die polnische
Allgemeinheit den illoyalen Bürgern eine entsprechende Abfuhr erteilen.
1. Diejenigen Polen, die in deutschen Geschäften
kaufen oder deutsche Lokale aufsuchen, werden öffentlich gebrandmarkt.
2. Alle polnischen Firmen müssen
ausschließlich polnische Jugend und polnische Arbeiter beschäftigen.
3. Alle Schreiben, die an die Behörden,
Büros
und Firmen in deutscher Sprache abgefaßt werden, müssen unbeantwortet
bleiben.
4. Wir streben an:
a) Das Verbot des Erwerbs
von Grundstücken oder von Konzessionen durch Deutsche;
b) die Aberkennung aller
Staatsaufträge und Aufträge der Kommunalbehörden an deutsche
Firmen."
Mitte April 1939 veranstaltete der polnische Westverband eine deutschfeindliche Hetzwoche,
während der u.a. ein Flugblatt folgenden Inhalts verbreitet wurde:
"In den Reihen des Westverbandes kannst du den Panzer Polens auf seinem Westgürtel
bauen helfen. Denke an die polnischen vom Mutterlande abgetrennten Gebiete: Marienburg, das
Ermland, an die Masuren, an die Kaschubei, an das Posener Grenzgebiet und das Oppelner
Schlesien!"

Der deutsch-katholische Pfarrer von
der Herz-Jesu-Kirche in Bromberg beim stillen Gebet vor den Leichen ermordeter Bromberger
Volksdeutscher.
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Am 11. Mai 1939 schrieb eine Frau Zofja Zelska Mrozowicka drohend im Dziennik
Bydgoski:
"Sollte es unter den Volksdeutschen in Polen Anhänger eines ausländischen
Regimes geben, so wissen sie mit Bestimmtheit: Der Führer ist weit, aber der polnische
Soldat ist nahe und in den Wäldern fehlt es nicht an Ästen."
Aus der Berichterstattung einer einzigen deutschen Zeitschrift, der Augustausgabe 1939 des
Thorner Ordenskreuzes, ist ersichtlich, welches wütende Inferno im Sommer 1939
über die Volksdeutschen hereingebrochen war, das in Anbetracht seiner Ausmaße
als
Beginn eines Genocid betrachtet werden kann.
Diese Überschriften werden die Untaten von damals in der Geschichte niemals zum
Erlöschen bringen:
"Offener Terror... deutsche Schulen und Ferienkolonien geschlossen... deutsches Kirchengut
beschädigt... deutsche Betriebe geschlossen... Verbote... Verhaftungen... Entlassungen...
ein
ganzes deutsches Dorf ausgesiedelt... Kirchenglocken mundtot gemacht... Friedhofsfrevel...
Steine
gegen die Kirche..."
 
Der Bromberger Blutsonntag im September 1939, oder
Die gezielte Provokation zu Beginn des Zweiten Weltkrieges
Wie es damals wirklich war
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